Schwarzwild

Dieses wehrhafte Wild hat von seiner dunklen Farbe seinen Namen erhalten.

Für den Wald ist es eine nützliche Wildart, weil es eine Vielzahl von Insekten, vor allem deren Larven und Puppen verzehrt, aber auch Mäuse, Früchte aller Art, Pilze und Aas werden von dem Allesfresser nicht verschmäht. Das männliche Tier wird in der Jägersprache Keiler, das Muttertier Bache genannt.

Die gestreiften Jungtiere sind die Frischlinge und die heranwachsenden  heißen Überläufer. Die Paarungszeit, auch Rauschzeit genannt, liegt in der Regel im Dezember, worauf etwa im März je Muttertier zwischen 4 und 7 Frischlinge geboren werden.

Dem Schwarzwild besonders zu eigen ist das Suhlen in Schlammbädern, das neben dem Erfrischungseffekt im Sommer auch zur Befreiung von lästigem Ungeziefer dient. 

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